Material, Handwerk und Zeit – willkommen bei LUKARYS

Material, Handwerk und Zeit – willkommen bei LUKARYS

Wir sind Vater und Sohn. LUKARYS ist aus unserer gemeinsamen Arbeit, aus dem Handwerk und aus unserer Freude an guten Materialien entstanden. Holz muss für uns nicht vollkommen gleichmäßig sein. Ganz im Gegenteil. Die Maserung eines alten Nussbaums, die Struktur einer Eiche, eine natürliche Kante oder kleine Unterschiede zwischen zwei Werkstücken gehören einfach dazu. In unserer Werkstatt können deshalb zwei Dinge entstehen, die auf den ersten Blick kaum etwas miteinander zu tun haben: ein großer Tisch aus massivem Nussbaum mit Harz und eine schlichte Kerze im Glas. Für uns passt das trotzdem zusammen. Holz, Wachs, Duft und Feuer sind sehr unterschiedliche Materialien und Elemente. Aber alle können die Atmosphäre eines Raumes verändern.

 

Bei LUKARYS beginnt vieles mit Holz

Holz ist und bleibt ein wichtiger Teil von LUKARYS. Wir arbeiten vor allem mit massivem Eichen-, Ulmen- und Nussbaumholz sowie mit weiteren Holzarten, bei denen wir den natürlichen Charakter erhalten möchten. Ein Ast, eine ungewöhnliche Maserung oder unterschiedliche Farbtöne sind nicht automatisch Fehler, die versteckt werden müssen. Oft ist genau das der Grund, warum uns ein Stück Holz gefällt. Manche unserer Produkte sind relativ schlicht. Andere brauchen viele Arbeitsstunden und verbinden Massivholz mit Harz, moderner Technik und Handarbeit. Wir möchten deshalb nicht nur das fertige Produkt zeigen. Uns interessiert auch der Weg dorthin: das Holz am Anfang, die Bearbeitung in der Werkstatt und schließlich das fertige Stück.

 

Vater und Sohn, zwei Generationen in einer Werkstatt

Hinter LUKARYS stehen keine anonyme Marke und keine Marketingagentur. Wir sind Vater und Sohn. Natürlich sehen wir nicht immer alles gleich. Wir haben unterschiedliche Erfahrungen, unterschiedliche Ideen und auch unterschiedliche Aufgaben. Das gehört dazu. Was uns verbindet, ist die Arbeit selbst und die Frage, wie sich klassisches Handwerk mit den Möglichkeiten moderner Technik sinnvoll verbinden lässt. Wo Handarbeit sinnvoll ist, arbeiten wir mit den Händen. Wo moderne Technik Möglichkeiten eröffnet, die wir früher nicht hatten, nutzen wir sie. Mit industrieller Produktion wollen wir nicht darum konkurrieren, wer möglichst viele identische Stücke herstellen kann. Uns interessiert eher das einzelne Produkt und das Material, aus dem es entsteht.

 

Unsere Arbeit verändert sich mit dem Jahr

Auch unsere Werkstatt hat ihren eigenen Rhythmus. In den wärmeren Monaten beschäftigen wir uns stärker mit Holz. Dann entstehen Tische, Uhren, Kerzenhalter, Dekorationen und andere Stücke aus Massivholz. Wenn die Tage kürzer werden, bekommen Kerzen automatisch mehr Raum. Kerzen sind für uns aber kein beliebiger Artikel, den wir irgendwann zusätzlich ins Sortiment aufgenommen haben. Mit ihrer Herstellung beschäftigen wir uns schon lange. Und eigentlich gehen wir dabei ähnlich vor wie beim Holz: Material auswählen, seine Eigenschaften kennenlernen, ausprobieren, testen – und erst dann entscheiden, ob das Ergebnis gut genug für unser Sortiment ist.

 

Bei einer Kerze ist vieles nicht sichtbar

Eine Kerze sieht zunächst ziemlich einfach aus. Wachs, Docht, eventuell ein Duft und ein Glas. In der Praxis hängt das Ergebnis aber von vielen kleinen Dingen ab. Von der Art und Qualität des Wachses, vom passenden Docht, vom Durchmesser des Glases, von der Duftmenge, von der Verarbeitungstemperatur und auch davon, wie viel Zeit die fertige Kerze vor dem ersten Anzünden bekommt. Deshalb wählen wir unsere Rohstoffe nicht nur nach dem Preis aus. Für unsere Kerzen verwenden wir unterschiedliche hochwertige Wachse und Wachsmischungen. Dazu gehören unter anderem Varianten auf Basis von Soja, Kokos, Olive und Shea. Wir beziehen unsere Rohstoffe von bewährten europäischen Herstellern und Lieferanten. Gerade bei natürlichen Wachsen gibt es Unterschiede. Sie können sich bei Stabilität, Oberfläche, Schmelzverhalten und Verarbeitung deutlich anders verhalten. Auch Lagerung und Verarbeitung spielen eine Rolle. Für uns reicht deshalb die Bezeichnung auf einem Karton nicht aus. Entscheidend ist, wie sich ein bestimmtes Wachs in der fertigen Kerze tatsächlich verhält.

 

Auch der Docht ist nicht nur ein Docht

Beim Docht ist es ähnlich. Wir arbeiten sowohl mit Baumwolldochten als auch mit Holzdochten und beziehen unsere Dochte von spezialisierten Lieferanten in Deutschland. Der richtige Docht muss zur jeweiligen Kombination aus Wachs und Glas passen. Er beeinflusst die Flamme, den flüssigen Wachspool, den Verbrauch des Wachses und damit das gesamte Brennverhalten. Deshalb testen wir die Kombinationen, bevor daraus ein fertiges Produkt wird. Holzdocht und Baumwolldocht sind für uns übrigens nicht einfach zwei optische Varianten. Beide geben einer Kerze einen etwas anderen Charakter.

 

Ein schöner Duft im kalten Wachs reicht uns nicht

Bei Duftkerzen kommt noch ein weiterer Punkt hinzu. Eine Kerze kann wunderbar riechen, wenn man am kalten Wachs schnuppert. Ob der Duft wirklich funktioniert, zeigt sich aber erst beim Brennen. Deshalb beurteilen wir einen Duft nicht nur kalt. Uns interessiert, wie er sich im Raum entwickelt, wie intensiv er wahrgenommen wird und vor allem, ob er auch nach längerer Brenndauer noch angenehm ist. Unsere Duftkompositionen beziehen wir von spezialisierten Lieferanten in Deutschland. Bei der Verarbeitung berücksichtigen wir selbstverständlich die dazugehörige Dokumentation und die jeweiligen Einsatzgrenzen. Und wenn eine Duftkerze gegossen ist, ist sie für uns noch nicht fertig. Wachs und Duft bekommen Zeit, sich zu stabilisieren. Erst danach beurteilen wir das Ergebnis beim Brennen. Manches lässt sich eben nicht sinnvoll beschleunigen.

 

Vom großen Unikat bis zur Kerze im Glas

Unsere Produkte können preislich sehr weit auseinanderliegen. Ein außergewöhnlicher Tisch aus massivem Nussbaum und Harz kann viele Arbeitsstunden benötigen und ein Einzelstück sein, das seinen Besitzer viele Jahre begleitet. Eine Kerze im Glas ist dagegen eine kleine Sache. Und genau das gefällt uns daran. Man muss keinen großen Tisch kaufen, um sich etwas aus der Welt von LUKARYS nach Hause zu holen. Vielleicht ist es eine Uhr. Ein Kerzenhalter aus Massivholz. Ein kleines Stück für den Tisch. Oder einfach eine Kerze, die man am Abend anzündet. Der Preis ist ein anderer. Die Größe ist eine andere. Auch der Aufwand ist natürlich nicht vergleichbar.

Der Anspruch an das Material und an unsere eigene Arbeit soll trotzdem derselbe bleiben.

 

Wir müssen nicht alles für jeden herstellen

LUKARYS ist keine große Fabrik. Und das möchten wir auch nicht werden. Wir brauchen keinen Katalog mit hunderten Produkten, nur damit das Sortiment möglichst groß aussieht. Wir möchten lieber nach und nach Dinge herstellen, die für uns zusammenpassen. Mal steht ein außergewöhnliches Stück Holz im Mittelpunkt. Mal eine besondere Oberfläche. Mal ein Duft oder einfach das Licht einer Kerze. So unterschiedlich diese Dinge sind, am Ende gehören sie für uns in denselben Raum.

Holz, Wachs, Duft und Feuer.

Willkommen bei LUKARYS.